Auswärts: Lesung

Mittwoch, 30. November 2016, 19.30 Uhr, Stadtmuseum Dresden

  • poet in residence 2015
  • Andreas Reimann liest aus "grüner winter. Gedichte"

2015 war Andreas Reimann »poet in residence« in Dresden. Die in dieser Zeit entstandenen Gedichte sind in dem Bändchen »grüner winter« versammelt. Aus Anlass seines 70. Geburtstages, den der Dichter am 11. November begeht, präsentiert er diese und andere seiner Gedichte.Vorgestellt werden in diesem Zusammenhang auch die ersten Bände der Andreas Reimann Werkausgabe.

Eintritt: 4 Euro / ermäßigt 2 Euro
­Veranstalter: Sächsischer Literaturrat e.V., Evangelische Akademie Meißen, Museen der Stadt Dresden, Literarische Arena e.V.
­Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Lesung open.air

Donnerstag, 11. August 2016, 20.30 Uhr, Palais-Sommer am Japanischen Palais

  • palais.poesie
  • Auf der Open Air Bühne des Palais-Sommers lesen:
  • Marit Heuss, Andra Schwarz, Undine Materni und Thomas Rosenlöcher.

Ein Abend mit Dichtkunst, der inzwischen kaum mehr wegzudenken ist aus dem sommerlichen Kulturkalender der Landeshauptstadt. Ein kleines Fest der Poesie im Barockgarten des Japanischen Palais. Einer der Höhepunkte des alljährlich stattfindenden Palais-Sommers.

palais.poesie ist ein poetisches Sommervergnügen, bei dem Dichter dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörern im Park des Japanischen Palais ihre neuesten Gedichte vortragen.

Moderation: Volker Sielaff

Ausstellung

27. Juli 2016 - 26. Januar 2017, Buchhandlung LeseZeichen

  • Hubertus Giebe: Künstlerporträts
  • "Von Grass bis Grützke"

Hubertus Giebe, immer einen Skizzenblock dabei, zeichnete über viele Jahre bei Besuchen, Lesungen und anderen Gelegenheiten Autoren, bildende Künstler und Musiker. Eine Auswahl der Handzeichnungen, Radierungen und Lithografien zeigt die Ausstellung in der Buchhandlung LeseZeichen, die am 27. Juli 2016, 19 Uhr, mit einer Lesung des Literaturforums eröffnet wurde.

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Hubertus Giebe: Der geschliffene Elfenbeinturm

Leipziger Literaturverlag 2010
ISBN 978-3-86660-096-6 | € 16.95

Lesenacht und Ausstellungseröffnung

Mittwoch, 27. Juli 2016, 19.00 Uhr, LeseGarten der Buchhandlung

  • Sommer-Lesenacht und Austellungseröffnung
  • Künstlerporträts von HUBERTUS GIEBE:
  • "Von Grass bis Grützke"

Lesung mit Patrick Beck, Manuela Biebrach, Marit Heuß, Undine Materni, Sivio Colditz, Patrick Wilden, Dieter Krause und Volker Sielaff

Am Schreibtisch haben sie geschrieben. In Zügen. Auf Bergen. In Kellern. Auf Wiesen. In Büros. In Cafès. Sitzend. Stehend. Gehend. Liegend. Mit Bleistiften. Kugelschreibern. Gelstiften. Füllfederhaltern. Gänsekielen. Tastaturen. Haben ihre Werke in Holz geritzt. In Ton. In Stein. Am Morgen. Am Abend. In der Nacht. Vers für Vers. Wort für Wort. Laut für Laut. Strich auf Strich. Ein Jahr verging seit der letzten Lesenacht. Jetzt stellen sie im LeseGarten unter dem Walnußbaum ihre neuen Texte und Bücher vor.

Hubertus Giebe, immer einen Skizzenblock dabei, zeichnete über viele Jahre bei Besuchen, Lesungen und anderen Gelegenheiten Autoren, bildende Künstler und Musiker. Eine Auswahl der Handzeichnungen, Radierung und Lithografien zeigt die Ausstellung in der Buchhandlung LeseZeichen, die am 27. Juli 2016, 19 Uhr, mit einer Lesung des Literaturforums eröffnet wird.

Lesung

Donnerstag, 19. Mai 2016, 20.00 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1

  • LITERARISCHE ALPHABETE
  • Hakan Sandell liest Gedichte
  • Moderation: Patrick Beck

Fast mit Bedauern konstatiert der schwedische Autor Håkan Sandell in einem seiner Gedichte, dass ein Engel sich "nie wie ein Schneefall" auf seinem Bett niederlegen, sondern in der Wohnung "nur einige Spuren, vor dem Auge flackernd" hinterlassen wird. Und dennoch vermag er ihn, damit auf der Spur der Romantiker wandelnd, sehr genau zu beschreiben.

Sandell, der seit 1998 in Oslo lebt, ist einer der großen Dichter Schwedens. Der Avantgarde eher skeptisch gegenüberstehend ("ich bin eher `Retrogarde´", sagt er von sich), knüpft er an das an, was man das "ewige" in der Dichtkunst nennen könnte. Dabei ist seine Poesie alles andere als "altmodisch". Nur kommt sie mehr aus dem Traum und dem Mythos als etwa aus der Wissenschaftsgeschichte.

Es gibt in seinen Versen Bezüge zur Musik, zu Orpheus, Odysseus und zu anderen antike Gestalten - und es gibt Überlegungen zur Transzendenz und zur Herzensbildung der Romantik. Mit "Tagebuch, Abendwolken" erweist Sandell sich als einer der Dichter, die sich sehr genau in der großen Tradition der europäischen Geistesgeschichte zu verorten wissen und diese mit Bedacht und ohne Hybris weiterentwickeln. Und: er ist ein begnadeter Vortragskünstler: Sandells Lesungen und Auftritte sind vollkommen unaffektiert, aber aufgrund ihres rhythmischen Charakters von geradezu beschwörerischer Qualität.

In Dresden wird er aus "Tagebuch, Abendwolken" vortragen. Außerdem wird er über seine geplante Anthologie schwedischer Lyrik sprechen.

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Hakan Sandell: Tagebuch, Abendwolken

Edtion Rugerup 2009
ISBN | € 19.00

Lesung

Donnerstag, 7. April 2016, 20.00 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1

  • Literarische Alphabete
  • Milo De Angelis (Mailand) liest Gedichte und spricht mit Patrick Beck über die Fremdheit des Menschen in der Welt

Milo De Angelis entfaltet in seinen Gedichten den Moment in all seinen Dimensionen. Er vermag es, mit wenigen Worten die metaphysischen Tiefen eines einzigen Augenblicks aufzurufen. Er trifft das Lebensgefühl einer ganzen Generation: Fremder zu sein in einer unüberschaubaren Welt: "Sogar jetzt ... nur / Angst den Faden zu verlieren." Auch wenn die Gedichte zum Teil ganz konkret in den Randgebieten von Mailand verortet sind, etwa vor einem Einkaufszentrum oder auf Sportplätzen, so sind die Momente an diesen Orten doch wesentlich auch Schnittpunkte zwischen Diesseits und Jenseits, Ich und Welt, Vergangenheit und Zukunft. Die Gedichte zeigen eine immer mehr in Vergessenheit geratene Selbstverständlichkeit: Das Reale ist das Transzendente.

Milo De Angelis, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Dichter Italiens, wurde 1951 in Mailand geboren, studierte italienische Literatur und Philologie in Mailand und Montpellier. Bis heute schrieb er acht Gedichtbände, der erste erschien 1975. Auch als Übersetzer aus dem Lateinischen (Vergil) und aus dem Französischen (Racine, Baudelaire, Blanchot) ins Italienische zeichnete sich Milo De Angelis aus. Der - lang erwartete - erste ins Deutsche übersetzte Gedichtband "Alphabet des Augenblicks" mit einer Auswahl der Gedichte Milo De Angelis erschien vor zwei Jahren. Milo De Angelis erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Premio Viareggio und den Premio Stephen Dedalus.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf deutsch und italienisch. Dolmetscherin: Roberta Gado.
Eintritt 7 / 3 Euro.

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Milo de Angelis: Alphabet des Augenblicks

Hanser 2013
ISBN 978-3-446-24321-7 | € 14.90

Ausstellung

15. Februar 2016 - 22. Juli 2016

  • Eckehard Mayer
  • Farbe und Rhythmus – GEGEN MISSMUT

Eckehard Mayer, geboren am 20. Juni 1946 in Hainsberg (heute Freital), deutscher Komponist, war von 1957 bis 1965 Mitglied des Dresdner Kreuzchores, anschließend Musikstudium in Leipzig in den Fächern Komposition, Dirigieren und Klavier. Von 1970 bis 1982 an verschiedenen Theatern als Repetitor und Dirigent tätig, u.a. an der Staatsoper Dresden. 1982 Berufung als Leiter der Schauspielmusik an das Staatsschauspiel Dresden. Seit dieser Zeit dort als Komponist, Dirigent und Pianist engagiert bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden 2011. Kompositionen in allen Genres: Oper, Ballett, Orchester- und Kammermusik, Schauspiel- und Bühnenmusiken, Vokalkompositionen, Lieder und Chansons.

OPERN: 1989 Der goldene Topf, Semperoper Dresden. 1994 Sansibar, Schwetziner Festspiele - Bayerische Staatsoper München. 2005 Das Treffen in Telgte, Theater Dortmund. 2006 Passage in der Synagoge Dresden, Landesbühnen Sachsen.

Seit 2002 ist Eckehard Mayer auch schriftstellerisch tätig. Drei Gedichtbände (2003; 2005; 2007), zwei Tagebücher (2009; 2011) wurden veröffentlicht. Im Dezember 2013 erschien sein erster Roman Ab jetzt ist es spät. Die Bücher erschienen im Verlag Janos Stekovics (Dößel/Sachsen-Anhalt. Eckehard Mayer lebt und arbeitet in Dresden.

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Eckehard Mayer: Ab jetzt ist es spät

Stekovics 2013
ISBN 978-3-89923-318-6 | € 14.80