Konzert im LeseGarten

Donnerstag, 14. September 2017, 20.00 Uhr

  • Ein Musiker, der seinem Namen alle Ehre macht: Frank Fröhlich

Texte von Wilhelm Busch, Miguel Cervantes, Frank Fröhlich, Heinrich Heine, E.T.A. Hoffmann, Erich Kästner, Erik Orsenna, Kurt Tucholsky und vielen anderen kommen zu Gehör beim Literarischen Gitarrenkonzert „Gestammel & Geschrammel“.

"Die Gitarre kann alles - man muss sie nur lassen!" Davon ist Frank Fröhlich überzeugt. Und davon will er auch seine Zuhörer überzeugen. Dafür nimmt er sie mit auf einen Streifzug durch die Welt der Gitarre. Viele berühmte Schriftsteller und Musiker hielten ihre Erlebnisse mit diesem wundervoll viels(a)eitigen Instrument in Romanen, Gedichten und Tagebüchern fest.

"Drei Paare zählen auf der Welt: ein Mann und eine Frau, ein Mann und ein Pferd, ein Mann und eine Gitarre...", schrieb der französische Schriftsteller und Wissenschaftler Erik Orsenna. Das letztgenannte Paar wird im Jagdschloss Kössern zu sehen und zu hören sein.

"Das dramaturgisch durchdachte Geflecht aus den Texten und den originellen Kompositionen Fröhlichs ... lässt (den Abend) zu einem außergewöhnlichen Erlebnis werden und ist mehr als nur kurzweilig!", hieß es in der Zeitschrift "Gitarre Aktuell" über Fröhlichs CD. Und der "Kölner Stadtanzeiger" stimmte in das Lob ein: "Eine Entdeckung: Frank Fröhlich. Er heißt nicht nur so, er ist es auch und er macht auch fröhlich: mit seinem Spiel auf der Gitarre, seinen Kompositionen und seinen Hörbüchern."

Seit Oktober 2017 spielt Fröhlich auf einer Gitarre von Armin Hanika, die ohne das sonst übliche Tropenholz gebaut werde. Stattdessen wurden thermisch behandelte einheimische Hölzer wie die Elsbeere und Kirsche verwendet. Auch davon wird Frank Fröhlich unterhaltsam und vergnüglich berichten.

Ausstellungskonzert im LeseGarten

Samstag, 12. August 2017, 16.00 Uhr

  • Firlefanz und Grete
  • Mit Andreas Német (Gitarre), Hans-Christian Schmidt (Klavier) und Yvonne Arendt (Stimme)

Eigentlich schreiben und malen sie ja – der Fanz und der Firle. Über 60 Kinderbücher und in 15 Ländern haben sie bisher schon veröffentlicht und ein Ende ist nicht in Sicht. Doch ab und zu gönnen sie sich eine Pause. Dann wird Musik gemacht. Dann werden Lieder statt Bücher geschrieben und gemeinsam mit Grete, Dr. Bumm und Herrn Und zur Aufführung gebracht. Ein Kinderliederprogramm für kleine Große und große Kleine, bei dem die Begeisterung vor der Bühne nur durch die Freude auf der Bühne getoppt wird.

Zur
Ausstellung 26. April bis 18. Oktober 2017
Andreas Német: Die Grille und die Ameise – Kinderbuchillustrationen

... zum Buch

Andreas Német: Mama Huhn sucht ihr Ei

Oetinger 2015
ISBN 978-3-7891-7178-9 | € 8.99

Auswärts

Dienstag, 15. August 2017, 20.30 Uhr, Bühne am Japanischen Palais

  • Palais.Poesie!
  • Palais-Sommer in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.

Ein Abend mit Dichtkunst, der inzwischen kaum mehr wegzudenken ist aus dem sommerlichen Kulturkalender der Landeshauptstadt. Ein kleines Fest der Poesie im Barockgarten des Japanischen Palais. Einer der Höhepunkte des alljährlich stattfindenden, eintrittsfreien Palais-Sommers.
Palais.Poesie ist ein poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance, bei dem namhafte Dichter dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörern im Park des Japanischen Palais ihre neuesten Gedichte vortragen.
Auf der Open-Air-Bühne des Palais-Sommers lesen dieses Jahr: Kerstin Becker, Nora Gomringer, Ulrike Almut Sandig und Moutaz Zafer.
In den Pausen erklingt Live-Musik von Central Boom and Space mit Winterberg (electronics) und Mario Faust (Trompete und Sitar).
Eintritt: Frei!

Lesung

Donnerstag, 29. Juni 2017, 20.00 Uhr, LeseGarten der Buchhandlung LeseZeichen

  • Sommerfest des Literaturforums
  • Dennis Maloney (Big Sur, USA) und Tzveta Sofronieva (Berlin) in Lesung und Gespräch

Er ist ein "Poetry Publisher", in seinem 1973 gegründeten Verlag White Pine Press gibt er die Gedichtbände seiner Kollegen heraus, poetische Stimmen aus inzwischen über 30 Ländern. Manche von ihnen hat er selbst ins amerikanische Englisch übersetzt, mit viel Einfühlung, denn Dennis Maloney, der abwechselnd im kalifornischen Big Sur und in Buffalo (NY) lebt, ist selbst ein anerkannter Lyriker. "Diamanten der Alltäglichkeiten" nennt Jose F. A. Oliver die kristallklaren Verse Maloneys. Sein Gedichtzyklus "Inschrift" ist, wie große Teile seines Werks, von den östlichen Weisheitslehren geprägt, die kurzen Gedichte ähneln chinesischen Rollbildern: viel Raum, viel Intensität und eine Kraft, die aus der Akzeptanz der Leere kommt. Tzveta Sofronieva hat unter dem Titel "Empty Cup / Eine leere Tasse" (Verlag Hans Schiler) erstmals eine Auswahl aus dem breiten dichterischen Werk von Dennis Maloney ins Deutsche übertragen. Beim Sommerfest des Literaturforums Dresden lesen beide Gedichte und sprechen über Tempelglocken, Sterne in einem Teich und ihre poetische Korrespondenz zwischen Berlin und Big Sur.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit der Buchhandlung LeseZeichen.
Lesung und Gespräch auf Deutsch und Englisch. Mit Übersetzung.

Bei schlechtem Wetter in den Räumen der Buchhandlung LeseZeichen
Eintritt: Frei!

... zum Buch

Dennis Maloney: Eine leere Tasse / Empty Cup

Hans Schiler Verlag 2017
ISBN 978-3-89930-014-7 | € 18.00

Ausstellung

26. April 2017 - 18. Oktober 2017

  • Andreas Német: Die Grille und die Ameise
  • Kinderbuchillustrationen

Andreas Német, geboren 1973, wurde zunächst an der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen zum Blumenmaler ausgebildet. Es folgten eine Lehre als Kunsttischler und das Studium der Angewandten Kunst und Produktdesign. Nach weiteren Stationen - u.a. einem mehrmonatigen Praktikum für Produktdesign in Italien - arbeitet er seit einigen Jahren als freier Illustrator, Grafiker und Produktdesigner in Dresden. Die meisten Bücher hat er zusammen mit Hans-Christian Schmidt konzipiert und bei namhaften Kinderbuchverlagen veröffentlicht. Das Spielerische und Interaktive, das Kleinkinder anspricht, reizt ihn ebenso wie die Möglichkeiten, die das Material Pappe bietet. Seit er 2009 selbst Vater geworden ist, "ertüftelt" er zusammen mit Hans-Christian Schmidt noch einmal so gern gute und kreative Kleinkindbücher. Seine Bücher erschienen bei Verlagen wie Oetinger, Ravensburger, Michael Neugebauer, Moritz-Verlag und Carlsen. Einige wurden auch ins Englische und Französische übersetzt. Andreas Német lebt in Dresden.

Im LeseGarten der Buchhandlung wird zu dieser Ausstellung am Samstag, den 12. August, 16 Uhr das Programm "Firlefanz und Grete -Liedgeschichten für Kleine und Große" aufgeführt.

Auswärts

Dienstag, 13. Juni 2017, 19.00 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum Dresden

  • Literarische Alphabete
  • Lesung und Gespräch mit Dana Ranga

In "Wasserbuch", dem Debütband der 1964 in Bukarest geborenen Autorin Dana Ranga, sind ihre Gedichte Stationen einer Reise in die Tiefe der Ozeane. Auch in ihrem zweiten Band, "Hauthaus", geht es um verborgene Landschaften. Dieses Mal sind es allerdings subkutane: Das Herz, die Schilddrüse, die Leber oder der Magen sind die Protagonisten dieses Buches, sie werden befragt und untersucht. und doch unterscheidet sich Dana Rangas Blick von dem der Mediziner, fehlt jenen trotz Messer und Mikroskop doch der Sinn für die Bedeutung des Belebten: "sie zeichnen auf / sie knacken Zell-Codes / erfahrene Hacker der Lust / Diebe der Intimität / sie suchen das Leben mit dem Skalpell und triumphieren / bei jedem Examen / und doch wissen sie nichts über sich / über Schönheit und Liebe".
Dana Ranga studierte Medizin an der Universität Bukarest, später wechselte sie nach Berlin an die Freie Universität, wo sie Publizistik, Kunstgeschichte und Filmtheorie studierte. Dana Ranga arbeitet als Schriftstellerin und Filmemacherin in Berlin.

Eintritt: 7 / 3 Euro.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden.
Gefördert von der Robert Bosch Stiftung, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 10, 13 Georg-Arnold-Bad, Linie 1, 2, 4, 12 Deutsches Hygiene-Museum
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Auswärts

Dienstag, 23. Mai 2017, 19.00 Uhr, Japanisches Palais

  • Der deutsch-arabische Lyrik-Salon

Verständigung und Versöhnung werden in einer Welt zunehmender Konfrontation immer wichtiger. Aufgrund ihrer Universalität und der Sinnlichkeit ihrer Metaphern ist die Sprache der Poesie in der Lage, einen lebendigen Dialog zwischen den Kulturen zu stiften. Der von dem deutschsprachigen, aus Syrien stammenden Dichter und bildenden Künstler Fouad EL-Auwad ins Leben gerufene und von ihm seit 2005 jährlich organisierte deutsch-arabische Lyrik-Salon soll ein Beispiel dafür sein. Er schafft Jahr für Jahr für die Möglichkeit, dass sich die Kulturen auf literarischer Ebene begegnen und eine neue Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt bauen.
Jetzt kommt der deutsch-arabische Lyrik-Salon nach Dresden. Es lesen: Undine Materni, Fouad EL-Auwad, Mohamad Alaaedin Abdul und Volker Sielaff. Ihre Gedichte sind jeweils in beiden Sprachen zu hören. Zwischen den Lesungen setzt der syrische Musiker Razgar Karim mit seiner Saz musikalische Zäsuren. Moderation: Patrick Beck.
Eigens für den Abend werden auch die Prolog-Ausstellung und das Damaskuszimmer geöffnet sein.

Eine Veranstaltung der Kunstbibliothek der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.
Lesung und Gespräch auf Deutsch und Arabisch.